Altersunterhalt

 

Unterhalt wegen Alters (§ 1571 BGB)


Unterhaltsberechtigt ist, wenn wegen Alters eine Erwerbstätigkeit nicht mehr erwartet werden kann.

 

1. Zweck des Altersunterhaltes:

 

Der altersbedingt erwerbsunfähige Ehegatte soll nicht zum Sozialfall werden, damit die Allgemeinheit nicht die Kosten für die Erwerbsunfähigkeit tragen muss. Stattdessen werden die Folgen altersbedingter Erwerbsunzumutbarkeit dem früheren Ehegatten übertragen.

 

2. Voraussetzungen  und Kritierien für Altersunterhalt:

 

Eine Voraussetzung für den Anspruch auf Altersunterhalt ist u.a. dann erfüllt, wenn das allgemeine Renteneintrittsalter erreicht wird. Bis zu diesem Zeitpunkt besteht die Pflicht zur Arbeit.


In der Praxis wird sich dieser Unterhaltstatbestand häufig an andere Unterhaltstatbestände anschließen, z.B. anküpfend an das Ende des Arbeitslosenunterhaltes.

 

Demjenigen, der unter Gebrechlichkeit leidet oder einer erhöhten altersbedingten Gefährdung auf dem Arbeitsweg ausgesetzt ist, ist i.d.R. nicht mehr zuzumuten, eine Tätigkeit aufzunehmen. Das muss jedoch im Einzelfall geprüft werden.

 



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