Ehescheidung

 

Die Ehescheidung - Eine Einführung

 

Die Ehescheidung ist für beide Ehepartner ein einschneidendes Ereignis. Zum einen persönlich, weil der bisherige Lebensentwurf gescheitert ist und zum anderen in wirtschaftlicher Hinsicht, weil es künftig zwei Haushalte geben wird und ggf. Unterhalt für Kinder oder Ehegatten zu leisten ist und darüber hinaus auch rechtlich, da in Deutschland eine Scheidung ausschließlich im Rahmen eines gerichtlichen Scheidungsverfahrens zulässig ist.

 

In dieser Situation kann ein kompetenter Scheidungsanwalt ein Beratung und Begleiter gleichermaßen sein, der, frei von Emotionen, Ihre rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen wahrnimmt.

 

Kein Schuldprinzip bei Ehescheidung

 

Seit 1976 kommt es nicht mehr auf ein Verschulden eines Ehepartners an. Ausschlaggebend ist allein die Zerrüttung der Ehe.

 

Auch für Unterhaltspflichten ist es unerheblich, wer von beiden für das Scheitern der Ehe verantwortlich ist. Maßgebend ist vielmehr die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

 

Scheidungsvoraussetzungen

 

Die gesetzlichen Scheidungsvoraussetzungen tragen mit dazu bei, dass es nicht automatisch zum vielzitierten Rosenkrieg zwischen den Beteiligten kommt.

 

Die Hinzuziehung eines Anwalts (Anwaltszwang) ist vorgeschrieben, um denjenigen, der die Scheidung beantragt, eine kompetente Betreuung sicherzustellen.

 

Beratung über die Rechte und Pflichten

 

Die meisten Betroffenen wissen nicht, in welchem Umfang ihnen Rechte zustehen. Im durchschnittlichen Scheidungsfall ist z.B. die Altersvorsorge des Ehepartners, also die gesetzlichen Rentenanwartschaften, der mit Abstand größte Vermögensteil, den es im Falle einer Ehescheidung zu verteilen gilt.

 

Kosten der Ehescheidung

 

Finanziell gibt es zwei Möglichkeiten, den Scheidungsanwalt zu bezahlen: Entweder Sie zahlen den Anwalt selbst oder aber Sie nehmen staatliche Hilfe in Anspruch (Prozesskostenhilfe, kurz: PKH)

 

Die Prozesskostenhilfe bekommen Sie i.d.R. dann bewilligt, wenn Ihr mtl. Nettoeinkommen weniger als 1.200 EUR beträgt. Das bedeutet, dass die Kosten für das Gerichtsverfahren und die Anwaltskosten werden aus der Staatskasse finanziert.

 

Je nach Einzelfall, kann es sein, dass Sie einen Teil des Geldes in max. 48 Raten zurückzahlen müssen. Die Entscheidung  über eine Rückzahlung gewährter Prozesskostenhilfe trifft das zuständige Familiengericht

 


 

Das Scheidungsverfahren

 

Scheidungsvoraussetzungen | Ablauf einer Scheidung | Scheidungsantrag | Rechtsanwalt | Kosten einer Scheidung |

 


 

Gemeinsame Kinder

 

Aufenthaltsbestimmungsrecht | Kindesunterhalt | Sorgerecht | Umgangsrecht |

 


 

Vermögenswerte

 

Zugewinnausgleich | Immobilien | Hausrat |

 


 

Absicherung 

 

Unterhalt: Altersvorsorgeunterhalt | Aufstockungsunterhalt | Ausbildungsunterhalt | Betreuungsunterhalt | Nachehelicher Unterhalt | Erwerbslosenunterhalt | Fortbildungsunterhalt | Krankenvorsorgeunterhalt | Trennungsunterhalt | Umschulungsunterhalt |

 

Absicherung: Versorgungsausgleich |

 



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