Die Eheleute sind sich nicht einig (Wohnungszuweisungsverfahren)   


Kommt keine einvernehmliche Lösung über das Wohneigentum in Betracht, muss ein Gericht angerufen werden (sog. Wohnungszuweisungsverfahren gem. § 200 Absatz 1 Nr. 2 FamFG, § 1568a Absatz 2 BGB).
 
Ein Richter darf die Wohnung dem Nichteigentümer nur dann zuweisen, um eine unbillige Härte zu vermeiden (§ 1568 a Abs 2 Satz 1 und Satz 2 BGB):
    
Eine derartige Entscheidung ist nur möglich, wenn die Entscheidung zur Abwendung einer unerträglichen Belastung geboten ist, bei der der andere Ehegatte und gegebenenfalls die gemeinsamen Kinder außergewöhnlich beeinträchtigt werden.
 
Denkbar sind hier insbesondere Gewaltanwendungen des Wohnungseigentümers gegenüber der Ehefrau und den Kindern (siehe auch: Gewaltschutz).
 
Doch auch in einem solchen Fall wird dem Eigentümer seine Wohnung nur für einen begrenzten Zeitraum vorenthalten werden können (Beschluss des OLG Naumburg vom 02.08.2001 14 UF 85/01).

 

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