Mindestunterhalt

 

Die Höhe des Kindesunterhaltes wird auf der Basis sogenannter Unterhaltstabellen berechnet. In diesen Tabellen sind zum einen die Einkommensgruppen der Unterhaltspflichtigen aufgeführt, zum anderen die verschiedenen Altersgruppen der Kinder. Die Tabellen enthalten Werte für den Mindestunterhalt, d.h. die Kosten für Mehrbedarf oder Sonderbedarf sind hier nicht enthalten.

 

Die Düsseldorfer Tabelle

  

Für alle Bundesländer ist die Düsseldorfer Tabelle die Richtwerttabelle.

   

Daraus errechnen sich die ab 01.01.2011 geltenden neuen Mindestunterhaltssätze. Diese betragen in der ersten Altersstufe 317 Euro, in der zweiten Altersstufe 364 Euro und in der dritten Altersstufe 426 Euro.  

  

Regionale Besonderheiten in den Bundesländern werden in jeweils eigenen sog. Unterhaltsleitlinien berücksichtigt, die von der Düsseldorfer Tabelle gering abweichen können. Abweichungen in der Unterhaltshöhe sind hier nur nach oben möglich, da die Untergrenzen gesetzlich festgelegt werden.  

 

Wie wird die Düsseldorfer Tabelle angewendet?

 

Die Düsseldorfer Tabelle hat zwei Bereiche: in einem Bereich wird das Kindergeld nicht angerechnet (sog. Tabellenbeträge). Im anderen Bereich erfolgt die Angabe der zu zahlenden Unterhaltshöhe unter Berücksichtigung des Kindergeldes (sog. Zahlbeträge).

 

Zuerst wird das bereinigte Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen ermittelt. Anhand des Einkommens  und des Alters des Kindes lässt sich eine zu zahlende Unterhaltshöhe ablesen, die jedoch nur den Mindesunterhalt darstellt. Hinzu kommen die Kosten für Krankenversicherung sowie Mehrbedarf, Sonderbedarf oder Ausbildungsunterhalt.

 



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