Rechtsfolgen Versorgungsausgleich


Bei einem Versorgungsausgleich wird kein Geldbetrag ausgezahlt. Vielmehr erfolgt der Ausgleich, indem vom Rentenkonto des einen Ehepartners sogenannte Entgeltpunkte auf das Rentenkonto des anderen übertragen werden. Diese Kontenberichtigung erfolgt mit Rechtskraft der Scheidung.

 

Diesen Vorgang bezeichnet man als sog. öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich. 

 

 

Was sind Rentenpunkte?

 

Wer mit seinem Gehalt im bundesweiten Durchschnitt liegt und dafür Beiträge in eine Rentenkasse einzahlt, erhält einen sogenannten Rentenpunkt. Der Rentenpunkt wird in der Regel jährlich neu festgelegt bzw. der bestehende wird für ein weiteres Jahr bestätigt. Abweichungen vom Durchschnitt werden entsprechend der Höhe der Abweichung nach oben oder unten ermittelt. Die Anzahl der Rentenpunkte für ein Jahr kann also auch kleiner oder größer als 1 sein.

 

Wer keine Beträge zur Rentenversicherung einzahlt, erhält keine Rentenpunkte für das entsprechende Jahr.

 

Zur Ermittlung der Rentenhöhe werden am Ende des Berufslebens die Rentenpunkte addiert.


Zur Veranschaulichung: Derjenige, der heute ca. 100 Euro monatliche Rentenansprüche erwerben will, muss ca. 24.000 Euro in die Rentenkasse einzahlen.

 

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Service rund um den Versorgungsausgleich

 

Fragen und Antworten rund um dem Versorgungsausgleich finden Sie in unserem Servicebereich.

 

Die Themen im Überblick:
 



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