Rechtsfolgen der Hausratsauseinandersetzung

 

Ausgleichszahlung (Wertausgleich)

 

Stellt sich nach der Aufteilung heraus, dass beispielsweise die Ehefrau wertmäßig deutlich mehr erhalten hat als der Mann, kann die Frau dem Mann gegenüber zu einer Ausgleichszahlung verpflichtet werden. Dabei ist nicht der Anschaffungswert, sondern der niedrigere Zeitwert anzusetzen.

 
Ausnahmsweise können während der Ehe angeschaffte Gegenstände nicht zum gemeinsamen Hausrat gehören (Ersatzbeschaffungen).

 

Ein Beispiel: Vor der Ehe besitzt einer der Beiden einen Flachbildfernseher. Beide heiraten. Während der Ehe geht der Fernseher kaputt und wird durch einen neuen ersetzt. Eigentümer des Fernsehers ist damit derjenige, der auch vor der Ehe den Fernseher besaß. In diesem Falle gehört der Fernseher nicht zum gemeinsamen Hausrat. 

 
Hochzeitsgegenstände 


Bei Hochzeitsgegenständen besteht die Vermutung gemeinschaftlichen Eigentums. Ausnahme ist hier, wenn sich die Schenkung ausdrücklich an einen Ehepartner richtet.

 

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