Hausrat: Unterschied zur Trennungsphase

 

Der Unterschied zur Trennungsphase besteht darin, dass der Richter bei der Scheidung direkt in das Eigentum der Noch-Ehepartner eingreifen kann. Eine für die Zeit der Trennung erfolgte Regelung verliert durch die Scheidung automatisch ihre Grundlage.

 

Gerichte treffen ihre Entscheidung nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung der Lebensverhältnisse der Beteiligten und der Interessen der Kinder. Das bedeutet, dass grundsätzlich eine ausgewogene Entscheidung zu erwarten ist.

 

Auch Gerichte können irren

 

Immer dann, wenn ein Gericht nicht über alle notwendigen Informationen verfügt, um ausgewogene Entscheidungen treffen zu können, kann es zur Benachteiligung Einzelner kommen. Um sicher zu gehen, dass keiner der Partner im Verfahren zu kurz kommt, sollten Sie sich von einem Anwalt vertreten lassen, der Ihre Interessen wahrt und sich nicht scheut, auch unangenehme Themen anzusprechen.

 

Gerechte und zweckmäßige Verteilung

 

Ein Hausratsgegenstand, der beiden Ehegatten gemeinsam gehört, wird "gerecht und zweckmäßig" verteilt. Der Richter begründet Alleineigentum des Ehegatten, dem er den Gegenstand zuteilt (§ 8 III HausratsV). Er kann eine Ausgleichszahlung vorsehen, wenn dies der Billigkeit entspricht. Nach § 8 II HausratsV wird von allen Hausratsgegenständen bis zum Beweis des Gegenteils vermutet, dass sie beiden Ehegatten gemeinsam gehören.
Einen Hausratsgegenstand, der einem der Ehegatten allein gehört, kann der Richter dem anderen zuteilen, wenn dieser auf ihn angewiesen und die Zuteilung dem Noch-Eigentümer zumutbar ist (§ 9 I HausratsV). (§ 9 II HausratsV).

 

In jedem Fall ist hier der finanzielle Ausgleich zwingend.

 

 

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