Zugewinnausgleich bei einer Unternehmerscheidung

 

Zerschlagung des Unternehmens durch hohen Zugewinnausgleich


Im Zugewinnausgleich bringen beide Seiten die während der Ehe erzielten Gewinne ein. Hier besteht zunächst einmal kein Unterschied zu anderen Scheidungspaaren. Der Unterschied wird jedoch sichtbar, wenn man die Höhe der im Zugewinn zu regelnden Vermögenswerte betrachtet. Wenn einer von beiden während der Ehe erfolgreich eine Firma aufgebaut hat, der andere in dieser Zeit keine eigenen Gewinne erwirtschaftet hat, heißt das im ungünstigsten Fall für den Unternehmer, dass die Hälfte des Firmenwerts an den Ehepartner auszuzahlen ist.

Da sich die Errechnung des Firmenwertes nicht nur auf den Sachwerte wie Autos, Maschinen oder Arbeitsgeräte bezieht, sondern auch aus den ideelen Werten wie Markenrechte, Kundenstamm oder ähnliches zusammensetzt, entsteht schnell ein hoher Vermögenswert.

Wird die Zugewinnausgleichsforderung gegen den Unternehmer und seine Firma durchgesetzt, bedeutet dies in vielen Fällen das Aus für die Firma, wenn kein Ehevertrag geschlossen wurde oder keine andere Regelung zwischen den Eheleuten gefunden wurde, auf die wir auf den folgenden Seiten auszugsweise eingehen wollen.

 

Unternehmerscheidung ohne Ehevertrag

 

Unternehmerscheidung mit Ehevertrag

 

 



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