Abzugsposten Ehegattenunterhalt

 

Eingeschränkte Abzugsposten

 

Einleitend muss gesagt werden, dass in den letzten Jahren eine Einschränkung der steuerlichen Absetzbarkeit bei fast allen Unterhaltsarten stattfand, die nicht primär Versorgungs- oder Vorsorgecharakter haben.

 

Ehegattenunterhalt (gem. § 10 Abs. 1 Nr.1 EStG) ist bis zu einer Grenze von derzeit 13.805 Euro begrenzt absetzbar, jedoch nur, wenn die richtige Form der Absetzbarkeit gewählt wird. Alle darüber hinaus geleisteten Unterhaltszahlungen werden steuerlich nicht berücksichtigt.

 

Zu den Unterhaltsleistungen, die in diesem Rahmen Berücksichtigung finden, können auch Vorsorgeaufwendungen zählen.

 

Sog. Versorgungsverträge, die die Versorgung einer Person durch den Steuerpflichtigen regeln, können u.U. anerkannt werden, führen im Gegenzug bei dem Berechtigten zu einem Einkommen, dass damit steuerpflichtig wird.

Unbegrenzt abzugsfähige Sonderausgaben
 

Auch hier können wir uns auf unseren Staat verlassen. Immer dann, wenn es für den Staat teuer wird, kommt ein Deckel drauf. Anreize, für das eine oder andere Sinnvolle doch etwas mehr Geld auszugeben, werden so nicht geschaffen.

 

Wenigstens können einige wenige Posten in Abzug gebracht werden, z.B. die Lebensversicherung, ständige Zuwendungen, wenn diese den Charakter einer Rente haben, gezahlte Kirchensteuer oder Vorsorgeaufwendungen für den Ehepartner.


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