Berechnung des Anfangsvermögens

 

Und so wird das Anfangsvermögen berechnet

 

 


 

Indexierung des Anfangsvermögens
 

Das Anfangsvermögen muss nach der Ermittlung noch indexiert werden. Mit der Indexierung wird der über die Jahre entstandene Kaufkraftverlust ausgeglichen.

 

Wer beispielsweise vor 30 Jahren ein Haus oder ein Segelboot gekauft hat, dürfte dafür wahrscheinlich deutlich weniger bezahlt als für ein vergleichbares Objekt heute. Die als Indexierung bekannte Methode gleicht diese unterschiedlichen Wertansätze zwischen damals und heute mittels eines vorgeschriebenen Rechenweges aus.  
 

Bei der Indexierung werden Inflation und Wertverlust erfasst.

 

Im Laufe der Jahre sinkt der Wert des Geldes. Daher wird versucht, über die Indexierung den heutigen Wert der Gegenstände zu ermitteln.

 

Praxistipp: Da dieses Verfahren nicht durch das Gericht eingesetzt wird, sondern den Eheleuten zur Untermauerung der Ausgleichsforderungen dient, sollten die gerichtlichen Anträge stets auch das Ergebnis der Berechnungen beinhalten.

 

Das Gericht folgt i.d.R. gut begründeten Anträgen. Eine durch Indexierung untermauerte Forderungen kann das Gericht leichter nachvollziehen als eine Forderung ohne diese Herleitung. Wir raten daher, Vermögensauseinandersetzungen nur mit erfahrenen Anwälte zu machen, da unerfahrene Anwälte besonders bei größeren oder komplexeren Vermögensauseinandersetzungen schnell an die Grenzen ihres Könnens kommen.
 

Die Anpassung bezieht sich auf das gesamte Anfangsvermögen, nicht nur auf einzelne Positionen.
 




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