Forderungen des Finanzamtes bei gemeinsamer Veranlagung

 

Jetzt kommt die schlechte Nachricht: Gemeinsame Veranlagung bedeutet auch gemeinsame Schulden, wenn die Steuerberechnung ergibt, dass Nachzahlungen zu leisten sind. In dieser Situation ist man gegenüber dem Finanzamt sogar einer von zwei Gesamtschuldnern, d.h. das Finanzamt kann jeden der beiden Eheleute zur Begleichung der Schuld heranziehen - in voller Höhe.

 

Wenn einer von beiden die Steuerschulden des anderen Ehepartners bezahlt, wird häufig versucht, diese Zahlungen im Rahmen des Zugewinnausgleichs anrechnen zu lassen. Das führt selten zum Erfolg, da die Schulden gegenüber dem Finanzamt aus einer Zeit sind, in der beide noch nicht getrennt waren und ein gemeinsames Wirtschaften als wahrscheinlich angenommen wird und der Stichtag für den Zugewinnausgleich der Tag der Zustellung des Scheidungsantrages ist.

 


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