Begrenzung von nachehelichen Unterhalt wegen Unbilligkeit

 

Vertrauen auf den Fortbestand der Ehe

 

Für viele kommt eine Scheidung überraschend. Oftmals wurde keinerlei Vorsorge für den Fall einer Trennung getroffen, da alle glaubten, die Ehe hält und hält und hält. Jährlich 200.000 Scheidungsverfahren sprechen leider eine andere Sprache.

 

Ganz gleich, ob die Trennung absehbar war oder nicht, wer auf Unterhalt angewiesen ist, braucht juristischen Beistand und bekommt diesen auch bei uns auf unkomplizerte Weise.

 

Es muss geklärt werden, ob und wie stark ein Unterhaltsberechtigter auf den Fortbestand der Ehe mit allen daraus erwachsenen Rechten vertrauen konnte.

Besonders relevant wird die Frage, wenn einer der Beteiligten im Vertrauen auf die Ehe Verpflichtungen eingegangen ist, die nur schwer oder überhaupt nicht mehr rückgängig zu machen sind. In der Praxis könnten Rechtsgeschäfte (z.B. Kauf über einen großen Ratenkredit) gemeint sein, die gemeinsam besprochen, jedoch nur von einem Ehepartner abgeschlossen wurden. Das Familiengericht wird sich bei entsprechender Antragstellung eingehend mit dieser Frage beschäftigen und sein Urteil im Sinne des Antragstellers fällen, wenn der entsprechende Nachweis gelingt.

 


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